Stromkosten senken

Der monatliche Stromabschlag reisst ein immer größeres Loch in die Haushaltskasse, denn Strom ist in den letzten Jahren stetig teurer geworden. Und da sich daran auch vermutlich so schnell nichts ändern wird, sollte man alle Möglichkeiten ausnutzen, Strom günstig zu beziehen und den Stromverbrauch zu senken.

Stromanbieter oder Tarif wechseln

Seit der Freigabe des Strommarktes im Jahre 1998 hat jeder Verbraucher in Deutschland die Möglichkeit, seinen Stromanbieter zu wechseln. Das gilt sowohl für Hausbesitzer als auch für Mieter. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch. Diverse Internetportale wie zum Beispiel strompreisvergleich24.com bieten gleich online die Möglichkeit, den billigsten Anbieter und Tarif zu finden. Oftmals bietet auch der bisherige Stromanbieter verschiedene Tarife an, so dass ein Anbieterwechsel nicht zwingend erforderlich ist.

Extra-Tipp: Vergleichen Sie die Anbieter und Tarife mindestens einmal pro Jahr und prüfen Sie, ob Ihr Tarif noch günstig ist. Bestandskunden bekommen leider oft schlechtere Konditionen als Neukunden!

Stromverbrauch senken

Parallel zum Abschluss des für Sie günstigsten Stromvertrags sollten Sie auch Ihren Stromverbrauch auf den Prüfstand stellen. Auch in Ihrem Haushalt verstecken sich mit hoher Wahrscheinlichkeit diverse Stromfresser. Spüren Sie diese auf und stoppen Sie die Verschwendung - Ihr Geldbeutel wird es Ihnen danken.

  • Geräte im StandBy: Elekronische Geräte wie Computer, Drucker, Telefon, Fernseher, Handyladekabel etc. verbrauchen auch im Standby Modus viel Strom. Mit einer schaltbaren Steckdosenleiste aus dem Baumarkt oder Onlineshop können Sie angeschlossene Verbraucher mit einem Klick vom Stromnetz trennen. Bei schlecht zugänglichen Stellen oder hoher Bequemlichkeit empfiehlt sich eine Funksteckdose.
  • Energiesparlampen verwenden: Herkömmliche Glühbirnen setzen die meisten Energie in Wärme statt in Licht um. Mit Energiesparbirnen können Sie bei gleicher Helligkeit den Stromverbrauch deutlich senken. Diese Sparbirnen gibt es in Kaltweiss und in Warmweiss. Vermeiden Sie allerdings ständiges Ein- und Ausschalten von Energiesparlampen, weil das die Lebensdauer deutlich verkürzt.
  • Alte Geräte: Alte Geräte sind oft Stromfresser und sollten - wenn möglich - durch neuere und modernere Geräte ersetzt werden. Dies gilt insbesondere für Kühlschränke, Gefriertruhen, Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler und Fernseher. Dem technischen Fortschritt sei dank. Beim Neukauf sollten Sie
  • Auf die Energieeffizienzklasse achten: Achten Sie bei Neuanschaffungen von Geräten auf die angegebene Energieffizienzklasse. Hier sollte ein A stehen, besser noch A+ oder A++. Je effizienter ein Gerät ist, desto weniger Energie verschwendet es. Der Mehrpreis für solche Geräte rechnet sich meistens bereits nach relativ kurzer Zeit.
  • Stromfresser aufspüren: Wenn Sie nicht sicher sind, wieviel Strom ein Gerät verbraucht, schauen Sie in die Betriebsanleitung oder kaufen bzw. leihen Sie sich ein so genanntes Strommessgerät. Stiftung Warentest hat verschiedene solcher Geräte getestet.

Photovoltaikanlage

Für Hausbesitzer kann eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach eine interessante Alternative sein. Zwar wurden die Einspeisevergütungen für selbst produzierten Strom in der Vergangenheit mehrfach gesenkt, dafür sind aber auch die Solarmodule deutlich billiger geworden. Den produzierten Solarstrom können Sie natürlich auch selbst nutzen. Lassen Sie sich am besten von einer Fachfirma vor Ort beraten.

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